Sommerlager 2008

Erschienen am 16. Juli 2012 in Beiträge

Fulli

 

Sommerlager 2008 – Pfadfinderpiraten an der Isar

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Klirrende Säbel, gewaltige Seeschlachten und jede Menge Piratenabenteuer: Die Pfadfinderstämme „Lahntal“ Dehrn & Dietkirchen und Limburg Dom hatten ihren Pfadfindern im gemeinsamen Sommerlager bei Bad Tölz an der Isar eine Woche lang viel Aufregendes zu bieten. Das Zeltlager stand in diesem Jahr unter dem Motto „Pirates of the Isar“, und so erwartete 65 Kinder und Jugendliche mit ihren Gruppenleitern ein vielfältiges Programm rund um die Seeräuberei. Piratensäbel wurden mit Laubsägen aus Holzplatten ausgeschnitten, Hängematten wurden mit viel Geschick gefertigt, Piratenkleidung geschnitten und bemalt sowie ein Ausguck und ein Bannermast mit Pfadfinder – und Piratenbanner aufgestellt. Ein Tag stand ganz im Zeichen von großen Geländesspielen mit einem selbstgebauten Katapult, das Wasserbomben auf die Piratenmeute schleuderte, Wasserschlachten und Waldspielen.

Doch auch außerhalb des Lagers, stets begleitet von Lagerfeuer, Gitarrengesängen und leckeren Pfadfinder-Gerichten aus dem Küchenzelt, ging es heiss her: Bei drückender Hitze unternahm die Gruppe einen Tagesausflug nach München. Nach einer Stadtführung waren Jung und Alt begeistert vom Deutschen Museum, dessen technische und wissenschaftliche Exponate für viele einen Höhepunkt des Tages darstellte. Gegen die Hitze kühlten sich Gruppenleiter und Kinder nach einer langen Wanderung in einem Badesee ab. Die älteste Pfadfinderstufe, die Rover, bewiesen außerdem ihre Kletterkünste bei einem Ausflug in Deutschlands größten Hochseilgarten.

Dass Pfadfinder wirklich wetterfest sind, zeigt der Umgang mit einem starken Gewitter mitten in der Nacht. Regenmassen durchspülten die Zelte, sodass einige Kinder und Jugendliche, vom Wasser geweckt, eiligst in andere, trockene Zelte umgelegt werden mussten. Doch alle zogen an einem Strang, und die Gruppenleiter nahmen zusammen mit ihren Kindern auch diese Hürde mit Bravour.

Abgerundet wurde dieses außergewöhnliche Zeltlager mit einem nächtlichen Gottesdienst, den Pfarrer Friedhelm Meudt, der auch Kurat der Pfadfinder ist, im Fackelschein ganz besonders gestaltete. Er ermunterte jüngere wie ältere begeisterte Teilnehmer in seiner Predigt, nicht nur in dunklen Zeltlagernächten oder im nächtlichen Wald, sondern auch in beängstigenden Lebensmomenten nicht zu verzagen, sondern im Glauben neuen Mut zu schöpfen. Die Gemeinschaft, die sich ja gerade im gemeinsamen Zeltlager sowie in der gesamten Pfadfinderarbeit hervorragend zeige, sei da ganz fundamental.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand in völliger Dunkelheit ein aufregendes Nachtgeländespiel statt, bei dem die Kinder die eine oder andere Belohnung erbeuten konnten. Damit ging das Zeltlager zu Ende, und den Kindern und Betreuern standen nun am nächsten Tag der Zeltabbau und eine lange Heimfahrt bevor.

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