Pfadfinder Lager Oberselters

Erschienen am 16. Juli 2012 in Beiträge

Fulli

 

Pfadfinder Lager Oberselters

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Das erste Lager der Pfadfinderstufe des Stammes Lahntal in Oberselters war von Seiten der Leiter und auch der Pfadfinder ein voller Erfolg. Die Kinder hatten Spaß und auch wenn unser vorgesehenes Programm, aufgrund von Dauerregen, nicht durchzuführen war, haben wir doch eine Menge unternommen.
Beginnen wir am Anfang. Eine unserer Pfadfinderinnen hatte die Idee zur besseren Eingliederung der beiden neuen Leiter – Markus Fieseler und Manuel Mais – ein Zeltlager zu veranstalten auf dem wir uns besser kennen lernen.
Schnell war das private Grundstück eines freundlich gesinnten Bekannten gefunden und die Vorbereitungen konnten beginnen. Jedoch ein Problem fand sich schnell – der Termin im frühen Winter sollte für manche Pfadfinder und Leiter ein Problem darstellen. Dass es trotzdem so gemütlich und warm werden würde konnte im voraus niemand ahnen.
Aus dem Inventar des Stammes wurden kurzerhand zwei Zelte entnommen und schon konnte es losgehen.
Nachdem die Unterschriften der Eltern eingesammelt waren machten wir uns am 01.11. mit zwei Pfadfindern als Vorraustrupp auf den Weg nach Oberselters. Dort angekommen bauten wir eines der Zelte auf und huben die Feuergrube aus.
Tags drauf ging es dann endlich los. Mit 2 Autos, 3 Leitern, 5 Pfadfindern und einem Anhänger voll Materialien, machten wir uns auf den Weg Richtung Taunus.
Vor Ort wurde dann schnell der Entschluss gefasst das zweite Zelt aufzubauen. Das Lagerfeuer wurde von zwei Pfadfis angefacht und spendete so schnell Wärme und Licht. Feuerholz wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt.
Ein Leiter musste dann auch wieder fahren und Markus Fieseler musste auf eine Konzertprobe, so dass nur ein Leiter kurzzeitig vor Ort war.
Der erste Versuch Instanttee zu machen ging kräftig nach hinten los – nachdem Blätter und Kohle Flocken ihren Weg in den Topf gefunden haben, fand sich schnell ein Deckel und der Teegenuss war nicht mehr von rauchigem Beigeschmack gekürt. Der erste Kaffee wurde schnell sehr warm und sehr stark.  Der Abend wurde dann am Lagerfeuer mit Witzeleien und Bratwürsten verbracht.

 

Die erste Nacht war schnell zu Ende und trotz des nicht aufhörenden Regens wurde der Kaffee über Nacht nicht kalt – das Feuer glühte die ganze Zeit vor sich her. Nach der Morgenwäsche auf der Gästetoilette des Pfadfinderfreundes machten sich die Leiter auf dem Weg zum Bäcker. Mit frischen Brötchen und 20 Eiern wurde dann ein wunderbares Frühstück bereitet.

Gegen Mittag kamen die restlichen Pfadfinder und auch die letzte Leiterin. Zusammen machten wir uns auf den Weg in den nahe gelegenen Wald um Bäume zu erschrecken und die Gegend zu erkunden – schnell jedoch sehnten wir uns nach unserem warmen Lagerfeuer.  Zurück im Lager machten wir uns superleckere Erbsensuppe original aus der Dose – es gibt nichts Besseres an einem verregneten Lagertag.

Während des Nachmittags konnten wir unsere Äxte an einem gesponsorten Baumstumpf ausprobieren. Gegen Abend machte sich dann Franz Wirth daran unser Gulasch zu kochen.

Während des Kochmassakers wurde am Lagerfeuer Gaudi gemacht, den Pfadfindern werden die Spiele „Kühlschrank auf – Kühlschrank zu“ und „verkehrtherum Tag“ bestimmt immer in Erinnerung bleiben.
Gegen 22 Uhr wurde dann das Pfadfinderversprechen 2er Pfadfinder abgelegt.
Danach ging es auch schon wieder ins Feldbett.

Der dritte und letzte Tag wurde zum Ausschlafen genutzt. Da wir nichts, außer dem Abbauen und Frühstücken, geplant hatten, konnten wir es langsam angehen lassen.
Nachdem wieder Eier frisch gebacken wurden, bauten wir die Zelte ab und begaben uns Richtung Heimat. Nach der Reinigung der Ausrüstung verließen wir die lustige Runde mit ein paar schönen Erinnerungen.

Auf der Reflektionsrunde wurde nur von positiven Erfahrungen berichtet.

Im Großen und Ganzen ein gelungenes Lager.

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